Montag, 10. Januar 2011

Rezension: Verrückt nach einer Vampirin - Barbara Monajem

Dieses Buch hatte ich letztes Jahr im Dezember bei einem Adventsspecial bei Lovelybooks gewonnen. Die Freude war dementsprechend groß und ich nahm an der dazugehörigen Leserunde teil. Diese Runde ist auch der Grund warum ich es durch gehalten habe, das Buch auch zu Ende zu lesen. Denn eine Freude war das keineswegs!




Verrückt nach einer Vampirin
(Barbara Monajem)
443 Seiten 




Inhalt:

Bayou Gavotte ist ein verschlafener Ort in den Südstaaten. Daran können auch die heimischen Nachtclubs und Vampire nicht viel ändern. Doch neuerdings treibt ein Erpresser sein Unwesen, also macht sich Detective Gideon O'Toole daran, ihn aufzuspüren. Wenn ihm dabei nur nicht ständig die Vampirin Ophelia in die Quere käme.


Rezension:

Krimi im Vampirwahn

Soeben habe ich die letzte Seite gelesen und war wohl noch nie so froh endlich ein Buch durch gelesen zu haben. Ich habe mich wahrlich von Kapitel zu Kapitel, von Zeile zu Zeile, von Wort zu Wort gequält. Waren das Cover und der Klappentext vielversprechend so mau und absolut oberflächlich war diese Geschichte. Es geht darin um Ophelia, eine Vampirin die ein dunkles Geheimnis trägt, von einem unbekannten erpresst wird und sich darüber hinaus in den attraktiven Vermittler Gideon verliebt. Ansätze waren durchaus interessant- so sind die Vampire bei Frau Monajem durch Genfehler, der sich in der Puptertät bemerkbar macht, entstanden. Aber die Umsetzung ist einfach nur furchtbar. Es fängt schon mal damit an, das mir der Hauptcharakter der Ophelia einfach absolut unsympathisch, kratzbürstig, eklig und niveaulos war. Ich erinnere nur an die Szene wo sie sich mit ihrem Tshirt (!) die Nase putzt. Wer tut so was? Zudem ging es mir auf die Nerven das wirklich jeder (!) Mann ihr verfallen war und sich vor ihr wie ein Trottel benahm. Das sie sich in Gideon verliebt war klar, aber das sie nach einmal Sex von ihm sofort hören will das er sie heiraten will und sie dann sauer ist, das er es nicht tut, einfach unrealistisch. Was mich jedoch an dem ganzen Roman massiv genervt hat, war das plumpe Gerede um Sex. So ist es keine Seltenheit das wildfremde Menschen, die sich gerade erst kennen lernen sofort frei raus darüber unterhalten. Es ist auch ganz normal das auf einer Seite das Wort "Sex" an die 5 mal vorkommt. Das wirkt einfach nur peinlich, plump und oberflächlich. Man hat das Gefühl die Autorin war sehr notgeil, als sie diesen Roman verfasst hat. Und warum in diesem Krimi ein Vampir mitspielen musste, war mir auch schleierhaft- vielleicht verkauft sich derzeit eine Geschichte besser an einen Verlag,insofern von Vampiren die Rede ist. Das muss demnach nicht mal eine gute sein. Ich will darüber hinaus echt nicht wissen ,wieviele gute Manuskripte da draußen sind, die sich lohnen würde zu lesen, aber einfach nicht in das Programm aufgenommen werden, weil das Thema "Vampir" nicht behandelt wurde.
Also bitte, lest dieses Buch nicht! Pure Zeitverschwendung.

Kommentare:

  1. Auch wenn mir das BUch sehr gut gefallen hat, hast du da eine tolle Rezi geschrieben, die mich auch mal schmunzeln lässt. Ich denke, dass ist wirklich so ein Buch, dass man entweder sehr gerne liest oder direkt wieder zuklappen will ;-) da gibt es halt kein Zwischending.
    Liebe Grüße
    Sabrina

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  2. uiuiui das klingt wirklich nicht gerade berauschend! Mal wieder ein Buch, das ich wahrscheinlich guten Gewissens von meinem Wunschzettel streichen kann^^

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  3. Dem kann ich nicht zustimmen! Ich lese das Buch gerade und finde es sehr interessant!

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