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Dienstag, 21. Januar 2014

[R] Die Erben von Atlantis von Kevin Emerson oder...

....wenn der Mythoshintergrund besser ist als die erzählte Geschichte...!


Ich liebe Dystopien. Und ich liebe alles was aus den Bereichen der Mythen stammt. Sei es das ewige Rätsel wie die Pyramiden entstanden sind; warum es so viele Pyramiden in allen unterschiedlichen Kulturkreisen gibt; Kornkreise oder das untergegangene Volk "Atlantis". Mir war also klar, als ich den Klappentext dieses Buches laß, dass ich es unbedingt lesen wollte. Leider hat es mich dann etwas enttäuscht, aber lest selbst....


Die Erben von Atlantis

Dienstag, 29. Oktober 2013

[R] Vollendet - der Aufstand von Neal Shusterman oder...

...wenn der zweite Band den ersten topt!


Vollendet 1 war ja schon richtiggehend großartig. Für Vollendet 2 fehlen mir schlicht die Worte. Und dabei habe ich nicht viel erwartet. Ja ich konnte es mir gar nicht richtig vorstellen, wie man bei dem starken ersten Teil einen qualitativ gleichwertigen zweiten Band bringen kann. Und seien wir ehrlich. Bei den meisten Trilogien ist es ja auch eher so, das die zweiten Bände immer die Brücke zwischen den ersten und letzten Band sind, wobei Brücke mit Flaute zu übersetzen ist. Der zweite Band von Vollendet, war jedoch richtiggehend phantastisch, wie man unschwer meiner Rezension erkennen kann.






Vollendet - der Aufstand (2)
(544 Seiten)
16,99 € 
ISBN: 979-3737367189







Montag, 28. Oktober 2013

[R] Legend - Schwelender Sturm oder....

....ja was war denn das?

 

Wie ich soetwas hasse. Man liest ein Buch und es ist grandios. Überirdisch, phanatastisch..Atem beraubend und dann endet es mit einem Cliffhanger. Man zerkaut die Fingernägel, wird immer nervöser, bis endlich der zweite Band erscheint. Man ist ganz nervös, die Kopfhaut gribbelt und man beginnt zu lesen....und dann stellt es sich ein: das Entsetzen, die Enttäuschung...!






Legend - Schwelender Sturm (2)
448 Seiten)
17,95 €  ISBN: 978-3-7855-7395-2






Freitag, 18. Oktober 2013

[R] Angelfall von Susan Ee oder

...wenn die Engel die Bösen sind....!


Ich muss gestehen, ich bin an das Buch mit einer sehr niedrigen Erwartungshaltung gegangen. Im Vorfeld hatte ich die ein oder andere Rezension gelesen, die ich eher ernüchternd fand. Aber im Nachhinein betrachtet, war das wohl gerade das Beste..denn als ich es dann gelesen hatte- war ich einfach nur begeistert. Ich habe es in einem Tag verschlungen (ist mir schon ewig nicht mehr passiert- ja gut, hab ja jetzt auch eine quirlige Tochter). Die Story fand ich interessant, die Charaktere mal erfrischend anders (vor allem das Mädel) und die Liebesstory war auch nicht überaus kitschig. Einfach eine richtig tolle Unterhaltung für mich!






Angefall (1)
Susan Ee
(400 Seiten)
12,99 €
ISBN: 978-3453268920
Leseprobe
Kaufen?!







Donnerstag, 15. August 2013

[R] Unsterblich von Julie Kagawa oder....

.....sterben kannst du später!

Wie viele die ebenso wie ich begeisterte Anhänger der Plötzlich Fee Reihe von Julie Kagawa sind, kamen vor diesem Buch wohl nicht umhin. Noch immer sind mir ihre herrlisch erfrischende und immer witzige Art in Erinnerung geblieben, die den Grundton ihrer Feenreihe ausmachte. Leider habe ich das vergeblich in Unsterblich- das Tor zur Dämmerung gesucht. Es geht hier um Vampire, in einer dystopischen Welt und irgendwie um Zombies...! Passt das zusammen, fragt man sich? Ich muss sagen: teils, teils. Aber lest selbst.






Unsterblich (1)
-das Tor zur Dämmerung-
(609 S.)
16,99 €
ISBN: 3453268571





Donnerstag, 27. Juni 2013

[R] Das Testament der Jessie Lamb - ich hätte es angefochten

Es ist selten, aber eine oberfiese Gemeinheit: ein Klappentext ist so dermaßen spannend, dass ich sofort los renne, das Buch besorge und es lese, dabei dann aber bitter enttäuscht fest stellen muss, dass ich mir darunter doch etwas völlig anderes vorgestellt habe. Ergo ich bin gefrustet und lasse das in meiner Rezension deutlich werden...







Das Testament der Jessie Lamb
(384 Seiten)
14,99 € 
ISBN: 978-3453314856





Mittwoch, 15. Mai 2013

[R] Dark Destiny von Jennifer Benkau oder...

...wie ich vor Enttäuschung weinen muss!


Vor 3 Tagen war der Tag X! Der langersehnte Tag, an dem ich mich der Fortsetzung von Dark Canopy- mein Jahreshighlight 2012 schlechthin widmen konnte. Die Hoffnungen und Erwartungen waren groß, die Enttäuschung, nachdem ich es vorhin beendet habe, war nicht minder. Wieso? Auch wenn es für folgende Rezension bei Amazon negative Stimmen ohne Ende hageln wird..hier meine ehrliche und zutiefst enttäuschende Meinung zu Dark Destiny...






Dark Desinty (2) 
Jennifer Benkau 
(464 Seiten) 
18,95 €
ISBN: 978-3839001455 
Leseprobe
Kaufen?!
 






Mittwoch, 14. November 2012

[R] Legend- Fallender Himmel von Marie Lu

Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch zum Roman. Mein nun mehr zweites Hörbuch. Spätestens nach diesem guten Stück dürfte ich dem Hörbuchformat mit Haut und Haaren verfallen sein, was zum einen an den Sprechern und zum anderen an der wirklich großartigen Dystopie liegen dürfte.

Legend- Fallender Himmel von Marie Lu
*
Sprecher: Julian Greis und Patrycia Ziolkowska
Dauer: 7 Std. 45 Min.
24, 95 €
ISBN: 978-3942587372

Mittwoch, 8. August 2012

Schockierendes Zukunftsszenario

Du willst mal wieder eine wirklich gute Dystopie lesen und kennst "Die Welt wie wir sie kannten" noch nicht? Nun dann sper mal die Lauscher auf, sprich mach die Augen auf, denn ich war wirklich begeistert von diesem Roman. Hier hat nämlich wirklich alles gepasst bis hin zur bedrückenden Stimmung.






Die Welt wie wir sie kanten (1)
(412 Seiten)
17,90 €
ISBN: 978-3551582188







Inhalt:

Was zählt, wenn jeder Tag der letzte sein könnte?
Was, wenn die Welt über Nacht nicht mehr so ist, wie wir sie kannten?
Gespannt verfolgt Miranda zusammen mit ihrer Familie und der ganzen Straße, wie ein Asteroid auf dem Mond einschlägt. Doch dann verläuft der Abend ganz anders als erwartet: Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geworfen und nichts ist mehr, wie es war. Über Nacht gerät die Welt aus den Fugen; Flutkatastrophen, Erdbeben und extreme Wetterumschwünge bedrohen die gesamte Zivilisation. Und Miranda und ihre Familie müssen lernen, dass bei großen Katastrophen gerade die kleinen Dinge zählen: Feuerholz, Klopapier, eine Dose Bohnen, Aspirin. Und dass sie alle zusammen sind. 

Dienstag, 26. Juni 2012

Wenn der Magen rebelliert

...dann ist meist ein schlechtes Buch dran Schuld. Wobei das natürlich wie immer im Auge bzw. Magen des Lesers liegt. Dieses Mal bin ich aber auch selbst Schuld an meiner Misere und des Leids. Viele Rezensionen die zu "Die Rebellion der Maddie Freeman" geschrieben wurden, machten mir ja eigentlich klar das dieses Buch nichts für mich sein würde. Aber als es nun neulich (vor 5 Wochen) in der Bibliothek rund stand, konnte ich nun doch nicht wiederstehen, immerhin ist mir noch der echt gute Buchtrailer im Gedächtnis geblieben, nachdem ich es damals unbedingt lesen wollte. Das Ende vom Lied? Eine weitere negative Rezension zu dieser Dystopie...







Die Rebellion der Maddie Freeman (1)
(367 Seiten)
15,99 €
ISBN: 978-3414823007







Inhalt:

Eine Stadt in den USA, wenige Jahre in der Zukunft: Maddie, 17, lebt wie alle um sie herum ein digitales Leben. Schule und Verabredungen – das alles findet im Netz statt. Doch dann verliebt sie sich in Justin – für den nur das wahre Leben offline zählt.
Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die Welt der sozialen Netzwerke, in der alles künstlich ist. Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben – und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung zu einer Schlüsselfigur. Und sie muss sich entscheiden: Auf welcher Seite will sie stehen?

Rezension

Wo war die Rebellion?

Ich gebe zu, dieses Buch habe ich nur aufgrund des wirklich gut gemachten Buchtrailers gelesen. Hätte ich mal lieber den vielen negativen Rezensionen Glauben geschenkt, dann hätte ich mir langweilige 367 Seiten sparen können. Dabei ist die Idee hinter diesem Roman gar nicht so schlecht. Wir schreiben das Jahr 2060, die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Das Leben und die Interaktionen untereinander finden nur noch online statt- kaum einer geht mehr auf die Straße.
Hauptfigur ist die junge Maddie Freeman, die sich wie alle anderen auch nur hinter ihren Onlineprofilen versteckt. Eines Tages lernt sie in einer Online-Lerngruppe Justin kennen- einen Rebell wie er im Buch steht. Er bringt Maddie dazu ihre Welt mit anderen Augen zu sehen und animiert sie dazu sich gegen ihren Vater und das System zu stellen.

Das Grundrezept für eine erstklassige Dystopie ist also mit dieser Idee gemacht. Nur die Umsetzung und so ziemlich der gesamte Rest verhindern das diese Dystopie in meinen Augen wirklich gut ist.
engl. Buchcover

Fangen wir mit Maddie, der Hauptprotagonistin an. Wenn ich den Buchtitel lese, dann erwarte ich eigentlich ein taffes Mädchen mit einer rebellischen Ader und Ecken und Kanten. Weit gefehlt. Maddie ist sehr blass, Kantenlos, eine Mitläuferin wie sie im Buche steht. Ich wurde nicht eine Sekunde warm mit ihr. Im Gegenteil, sie hat mich genervt. Justin ist viel mehr der Rebell, den ich in Maddie sehen wollte. Er ist eigentlich die interessanteste Figur in diesem Buch. Einige Sätze, die aus seinem Munde quellen beinhalten überraschend viel Tiefgang, andere Sätze...nun, lassen wir das.

Das sich eine Liebesgeschichte zwischen Maddie und Justin entwickelt ist klar. Diese wird auch, wie es heutzutage in vielen Jugendbüchern der Fall ist gewohnt zügig vorangetrieben und bleibt dadurch sehr oberflächlich. Ich fand es eher immer sehr schlimm, wenn Maddie sich quasi Justin immer an den Hals geworfen hatte, obwohl dieser nur negative Signale ausgesendet hat. Ganz ehrlich, das macht eigentlich keiner, der zum ersten Mal richtig verliebt ist. Einige Satzphrasen und Liebeleien wie „Ich liebe deine Fingernägel“ – (ja ne, ist klar) oder „Als ich Justins Tür öffnete Strich seine Energie wie ein Windstoß über meine Haut (geht es noch dramatischer, oder kitschiger?) ließen mir die Zehennägel hoch kräuseln. Ja klar, die erste Jugendliebe ist wundervoll, aber selbst diese hat in der Realität mehr Niveau als sie hier beschrieben wurde!

Ein anderes großes Manko für mich an diesem Buch waren auch die Nebencharaktere, die auch mehr als blass blieben. Allen voran das Verhältnis von Maddie zu ihrem Vater bzw. Eltern. So ganz klar, warum Maddie so schlecht auf ihren Vater zu sprechen ist, ist und bleibt für mich trotz Erklärungsversuche unklar. Generell war mir der gesamte Plot viel zu lieblos abgewickelt. Mir kam es eher so vor, als wolle die Autorin schnell ein loses Konstrukt zusammen zimmern, um sich ganz der Liebesgeschichte der beiden Teenager widmen. So macht die Handlung Seitenweise (die sich teilweise über 100 Seiten ziehen) keinen wirklichen Fortschritt und ich musste mich regelrecht zum weiter lesen zwingen.

Kann durchaus sein, das der ein oder andere durchaus Gefallen an dieser Dystopie finden wird, meines war es so gar nicht. Daher vergebe ich 2 Sterne und verweise noch mal auf den englischen Titel „Awaken“ der umso vieles besser passen würde.
 Nun, wenn trotz allem ihr an der Fortsetzung interessiert seid, dann müsst ihr euch noch etwas gedulden. Denn der zweite Band erscheint erst diesen Herbst 2012 in Amerika. Wir müssen da mal wieder etwas länger warten. Nun gut, ich warte nicht, mir reichts hier definitiv.
2 ter Band, erscheint diesen Herbst

 

Dienstag, 22. Mai 2012

Da scheiden sich die Geister

Von vielen hoch gelobt, von ebenso vielen verbal vernichtet. Der Roman "Die Bestimmung" von Veronica Roth spaltet die Buchliebhaber in zwei Geister. Ich habe mich nun auch daran gewagt (Wanderbuch sei Dank) und muss nun feststellen, ich zähle mit 3 Sternen zur goldenen Mitte. Mir fiel wohl nie so schwer ein Buch zu rezensieren wie dieses:







Die Bestimmung
(480 Seiten)
17,99 €
ISBN: 978-3-570-16131-9






Inhalt

Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.
Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.
Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…
 
Rezension

Entscheide dich, wer willst du sein

Diese Rezension fällt mir absolut nicht leicht. Ich musste nun 2 Tage darüber nach denken, wie ich dieses Buch bewerten möchte und was ich dazu schreiben kann. Ich denke definitiv das sich bei diesem Roman die Geister scheiden. Ich gehöre nun also leider zur Fraktion der Enttäuschten. Diese Dystopie hat eigentlich alles was sie braucht um gut zu sein: eine fesselnde Story, ein düsteres Zukunftsszenario, eine völlig neue Idee, einen erstklassigen Schreibstil...auch ich war wie gebannt und klebte an den Seiten. Und dennoch kann ich keine 5 oder gar 4 Punkte geben. Aber fangen wir von vorne an.

Frau Roth kreiert mit ihrer Dystopie eine Gesellschaft die aus 5 Fraktionen bestehen. Den Ferox (die Mutigen), Amite (den Freundlichen), Alturan (den Selbstlosen), den Ken (die Klugen) und den Candor (den Wahrheitsliebenden). Jeder Jugendliche der zunächst in eine der 5 Fraktionen geboren wurde, muss sich mit 16 Jahren entscheiden, zu welcher Fraktionen er sein Leben lang gehören möchte. Hauptprotagonist ist Beatrice, eine Altruan, die sich entscheidet einer anderen Fraktion anzugehören, wobei sie eigentlich eine Unbestimmte ist, was bedeutet das man sie aufgrund ihrer Eigenschaften nicht wirklich einer Lebensform zuordnen kann. Tris schließt sich also den wagemutigen Ferox an und gerät dort neben der harten Ausbildung zwischen die Fronten und kämpft zum Ende hin schließlich um ihr Leben und das von vielen anderen.

Dies ist ein Romanplot der neugierig macht und eigentlich genau meinen Geschmack getroffen hat. Aber die Quintessenz und die Botschaft bis hin zur Charakterentwicklung der Hauptfigur hat mich einfach nur geschockt. In diesem Roman wird geprügelt, verdroschen, mit Messern um sich geworfen, hintergangen und vieles mehr. Da dies ein Jugendbuch ist, fand ich diese Entwicklung zuweilen sehr bedenklich. Da gehört es zum Beispiel zur Mutprobe aller Ferox in fahrende Züge zu springen und von ihnen wieder auf Hochhäuser- wie unlogisch und unrealistisch ist das denn? Das ist nicht mutig, das ist sau dämlich. Die Ferox müssten sich meiner Meinung nach, so nach und nach selbst ausradieren. Selbst die Initiation die alle Ferox-Neulinge unterlaufen müssen, besteht darin sich gegenseitig zu verprügeln. Was bitte schön, soll der junge Leser aus diesem Buch bitte mit nehmen? Das es in Ordnung ist andere zu schlagen, um selbst der Beste zu sein? Das es in Ordnung ist, nachtragend zu sein- wird so Gewalt nicht immer weiter geschürt?

Selbst die Liebesgeschichte fand ich eher an den Haaren herbei gezogen. Anscheinend kann man sich auch in Männer verlieben, die einen fast das Ohr abschneiden. Wenn mein Freund mich zum Bluten bringen würde, wäre ich über alle Berge! Oder sehe ich das alles zu eng?
engl Buchcover

Zudem fand ich teilweise, das mir die Stadt und die gesamte Umgebung nicht gut genug beschrieben wurde. Ich hatte mehrmals absolut kein Bild im Kopf, wenn von dem Hauptsitz der Ferox geschrieben wurde. So ein oder zwei kleinere Details hätten mich schon gefreut, so blieb die Umgebung mehr als blass. Ich finde das das Potential, welches in dieser Geschichte steckte, nicht wirklich schön herüber gebracht wurde. Und wenn man sich durch dieses ganze Gemetzel liest und am Ende steht in der Danksagung an erster Stelle Gott und Jesus, dann ist der Leser erst recht verwirrt und wie vor den Kopf gestoßen. Wer könnte den ahnen das eine Gottesfürchtige Autorin solche Lehren in ihr Buch packt?

Ich gebe daher für den Schreibstil und der Idee glorreiche 5 Punkte und für die Umsetzung und die Quintessenz (hau drauf, schlage allen die Birne ein, sie tun es ja auch mit dir) 1 Stern. Macht summa sumarum 3 Sterne für die Bestimmung.
 Ich könnte mir trotzdem sehr gut vorstellen auch einen Blick in die Fortsetzung zu werfen, denn ich muss es ja gestehen: fesseln konnte mich das Buch auf jeder Seite. Zumindest ist die Fortsetzung nun schon seit dem 01.05 erhältlich (leider noch nicht bei uns), wir werden wohl mal wieder bis 2013 warten müssen...
zweiter Teil, auf englisch schon erhältlich...
Und wie fandet ihr das "Jugendbuch"? Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich dieses Buch wohl nie als Jugendbuch tituliert hätte..dazu ist es meines Erachtens viel zu gewaltätig. Nun ja, ich bin auf eure Meinungen gespannt! Denn immerhin scheiden sich hier die Geister...

Sonntag, 20. Mai 2012

Toller Dystopie-Auftakt

Ich hatte im März noch das unwahrscheinliche Glück bei einer Bloggeraktion die düstere Dystopie "Dark Canopy" von Jennifer Benkau zu gewinnen. Ich war ja erstmal sehr skeptisch, als auf dem Klappentext von einem dritten Weltkrieg die Rede war- heikles Thema dachte ich mir, aber die Umsetzung war einfach nur genial. Zumahl die Geschichte quasi nach einem dritten Weltkrieg einsetzt. Ich habe das Buch in Rekordzeit geschmökert und stehe nun da....die Sucht nach der Fortsetzung ist entbrannt, aber kein Nachschub in Sicht :(






Dark Canopy
(528 Seiten)
18,95 €
ISBN: 978-3-8390-0144-8







Inhalt:

Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr …

Rezension

Dienstag, 15. Mai 2012

Endlich wieder Neues von O`Brien

Ach wie lange habe ich auf die Fortsetzung von "Die Stadt der verschwundenen Kinder" von Caragh O`Brien gewartet. Wahrlich bezaubert war ich vom Auftakt dieser Dystopie-Trilogie und konnte es gar nicht erwarten endlich "Das Land der verlorenen Träume" (der zweite Band) zu lesen. Es gestaltete sich dann von der Thematik und vom Inhalt her zwar ganz anders als der erste und war irgendwie nicht so ganz die Fortsetzung die ich vermutet hatte, dennoch war ich wieder begeistert. Zwar nicht restlos wie beim ersten Teil, aber immerhin noch positiv überrascht.






Im Land der verlorenen Träume (2)
Caragh O`Brien
(464 Seiten)
16,99 €
ISBN: 978-3-453-26728-2







Inhalt:

Die sechzehnjährige Gaia Stone, eine junge Hebamme, muss aus ihrer Heimat fliehen, mit nichts als den Kleidern am Leib und ihrer neugeborenen Schwester im Arm. Alles wurde ihr genommen – sind doch ihre Eltern ermordet und die Liebe ihres Lebens verhaftet worden, und die zerstörte Welt, in der sie lebt, straft unbarmherzig jede Schwäche. Als ein Fremder sie mitten im Ödland vor dem Verdursten bewahrt, scheint sie zunächst gerettet. Doch das Dorf des Fremden nimmt Gaia erst die Schwester und dann auch noch die Freiheit. Verzweifelt und entmutigt gibt sie beinahe auf. Schließlich besinnt sich Gaia jedoch darauf, dass vor allem anderen das Leben zählt – und sie stellt sich ihrem Schicksal, ihrer Verantwortung für ihre Schwester und einer neuen, zarten Liebe …

Rezension

Vom Regen in die Traufe

Nachdem ich vom ersten Band "Das Land der verschwundenen Kinder" so begeistert war, war klar, dass ich unbedingt auch die Fortsetzung "Das Land der verlorenen Träume" lesen möchte. Wobei dies eine Fortsetzung der ganz anderen Art ist. Um es gleich vorweg zu nehmen: wer eine Geschichte erwartet die sich wieder mit der Enklave und seiner Gesellschaft befasst, der kann von diesem Roman nur enttäuscht werden. Denn in der Fortsetzung muss Gaia mit ganz anderen Konflikten und einer neuen Gesellschaftsform umgehen. Wer sich darauf einlassen kann, der wird wieder mal dem Zauber, den die Autorin spinnt erliegen- genau wie ich.

Der zweite Band setzt also genau da ein wo der erste aufhört. Gaia befindet sich mit ihrer Schwester im Ödland auf der Flucht vor der Enklave. Leon musste sie zurück lassen und selbst liegt sie mehr oder weniger im Sterben. Da wird sie von einem unbekannten gerettet, der sie mit in sein Dorf "Sylum" nimmt. Dort ist alles ganz anders: die Frauen haben die Macht, die Männer absolut kein Stimmrecht und generell ist das Verhältnis Frau zu Mann sehr unausgewogen. "Regiert" wird das Ganze von der Martarch, mit der nicht gut Kirschen essen ist. Es entstehen also viele neue Konflikte und Gaia muss zunächst zusehen, wie sie mit den neuen Leuten und der neuen Gesellschaft zurechtkommt.
engl. Buchcover

In gewohnt hoher Qualität beschreibt die Autorin die neue Umgebung. Ich war nach zwei Seiten schon wieder sofort gefesselt und habe das komplette Buch in nur zwei Tagen verschlungen- es gestaltete sich für mich also als wahrer Pageturner- exakt wie der erste Band.

Viele neue Charaktere werden eingeführt und auch Gaia wird zum Spielball der neuen Politik in Sylum. Sie darf zwar fortan wieder als Hebamme arbeiten, aber ansonsten wird sie sehr unterdrückt in ihrer Meinung, was sogar so weit geht, das ihr Wille gebrochen wird. Gaia trifft auch auf viele junge Männer, zu denen sie sich teilweise doch recht hingezogen fühlt. Das war mir mitunter schon etwas zu viel. Kein Mädchen schwärmt für drei Jungs gleichzeitig! Ich jedenfalls nicht. Zudem kam es mir etwas unrealistisch vor, das so viele auf Gaia standen, so weiß man doch aus dem ersten Band das sie im Gesicht durch eine grobe Narbe doch recht entstellt ist. Na gut, das kann an dem Frauenmangel in Sylum liegen und sollte mich weiter nicht stören.

Auch einige Handlungsweisen von Gaia waren für mich als Leserin nicht wirklich nachvollziehbar. Sie hat sich eine Unmenge an Steinen in den Weg gelegt, die eigentlich nicht hätten sein müssen, aber so natürlich die Spannung aufrechterhielten, nach dem Motto: ja kriegen sie sich denn nun, oder nicht.

Da dies der Mittelteil einer Trilogie ist, fand ich es umso erbaulicher, dass am Ende des Romans kein großer, schockierender Cliffhanger wartete, sondern ein abgerundetes Ende. Nichts ist schlimmer als gewollte Spannung im letzten Satz eines Romans! Nach diesem Teil weiß ich jedoch, dass ich unbedingt auch den letzten Band lesen möchte! Ich kann diese Trilogie eigentlich wirklich jedem weiter empfehlen.
 Weiter mit Gaia und Co geht es dann im letzten Band "Promised". Dieser Teil ist in den USA bereits im November 2011 erscheinen. Wann er hier zu Lande erscheint ist noch nicht raus. Ebenso wenig der Titel, oder ein Cover. Ich sollte eventuell mal nach haken!

Der dritte und letzte Teil der "Birthmarked"-Trilogie

Samstag, 28. April 2012

Eher eine mittelprächtige Dystopie

Was hatte ich mich auf das Buch Starters gefreut. Das Cover sah eingängig aus, die Inhaltsangabe klang vielverpsrechend- mich konnte nichts mehr halten. Das Buch war auf meinem Wunschzettel. Nachdem noch einige, bzw. sehr viele positive Rezensionen dazu erschienen, war mir klar: ich muss es sofort lesen. Gedacht, getan! Nur irgendwie war ich dann doch etwas enttäuscht davon...






Starters
(399 Seiten)
15,99 €
ISBN: 978-3492702638






Inhalt:

Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ... 

Rezension

Die BodyBank macht Träume wahr

Hm, ich bin von diesem Buch nachdem ich es nun ausgelesen habe, doch etwas enttäuscht. Ich habe mich doch unter dieser Dystopie wesentlich mehr erhofft, so war das Thema und die damit verbundene Idee erstklassig.

Es spielt in der Zukunft, wo es aufgrund eines Sporenkrieges nur noch Starters (Jugendliche) und Enders (alte Omchen und Opis) gibt. Zudem ist die Kluft zwischen arm und reich immens. Callie, die Hauptprotagonistin lebt zusammen mit ihrem Bruder und einem Freund in den Straßen von Los Angeles und kämpft ums nackte Überleben, ihre Eltern sind tot. In ihrer Not, unterschreibt sie einen Vertrag bei der BodyBank, die darauf aus ist, junge Körper an reiche Enders zu vermieten. Will heißen gegen einen Batzen Geld muss Callie ihren Körper irgendeinen Mieter, den sie nicht kennt ihren Körper leihen, der daraufhin alles mit diesem anstellen kann. Callie an sich, hat in der Zeit nur das Gefühl zu schlafen. Als Callie jedoch auf einmal mitten in einem Club aufwacht, den der Mieter besucht hatte, weiß sie: es ist etwas schief gelaufen.
engl. Buchcover

Schnell wird klar wer in diesem Buch die Bösen (BodyBank) und die Guten sind. Fortan begleiten wir Callie nach dem Rätsel, was eigentlich bei ihrem Auftrag schief gelaufen ist und was der Mieter (Oma Helena) mit ihrem Körper vorhatte. Omchen Helena hat nämlich Callies Körper nur gemietet, um einen finsteren Plan in die Tat umzusetzen. Wie bereits erwähnt, fand ich die Idee hinter diesem Roman recht prickelnd aber zeitweise hat sich der Romanplott in Richtungen entwickelt, die ich so gar nicht mögen wollte.

Ein riesengroßes Manko für mich war, dass in dieser Dystopie kaum etwas über die neue Gesellschaft gesagt wurde. Es bleiben eher Fragen offen, denn sie beantwortet wurden. Die Autorin ritt dann zu sehr auf dieser Körpersache rum. Es war auch immer nur von sogenannten Sporenkriegen die Rede. Wer sie führte, ob sie in jedem Land stattfanden, so was wird alles nicht genannt, was ich sehr schade fand. Generell wurde mir der Konflikt, wenn es nur noch junge und alte Menschen gibt, viel zu wenig heraus gearbeitet. Ich fand, in diesem Roman wurde mit vollen Händen das Potential verschenkt.

Die Charakterprofile fand ich auch etwas mau gestaltet. Callie blieb für mich relativ blass. Sie wurde von der BodyBank zwar aufgehübscht und war unglaublich- jetzt kommt’s- schön! Aber mehr weiß man von ihr nicht wirklich. Zudem hatte ich das Gefühl das sie mitunter völlig unlogisch agierte, was ich an dieser Stelle jedoch nicht weiter ausführen kann, sonst würde ich spoilern.

Der Roman an sich war wiederum recht flüssig geschrieben und konnte stellenweise durch recht spannende Handlungsstränge unterhalten, stellenweise jedoch auch mit Langeweile aufwarten. Das Ende fand ich dann wiederum teilweise kitschig, teilweise überraschend gut, weil Begebenheiten eintraten, die mich verblüffen konnten.

Wir haben es also hier aus meiner Sicht mit einer mittelmäßigen Dystopie zu tun, die einiges an Potential verschenkt hat. Daher vergebe ich 3 Sterne, jedoch mit leichter Tendenz nach oben. Ich gedenke trotzdem die Fortsetzung zu lesen, da ich wissen möchte, ob die genannten Mängel eventuell im zweiten Teil behoben wurden. Man kann das Buch also lesen, muss jedoch nicht.
Die Fortsetzung, die den Titel "Enders" tragen wird, wird noch diesen Dezember erscheinen- allerdings nicht bei uns, sondern erst in den USA. Wir werden sicherlich noch bis 2013 warten müssen. Ein Cover ist bisher noch nicht veröffentlicht wurden- es bleibt abzuwarten, wie es gestaltet wird.



[Kostenloses Gimmig]

Für alle Starters Fans gibt es noch eine Kurzgeschichte, die man kostenlos bei  Amazon oder beim Verlag selbst einfach downloaden kann.



Montag, 26. März 2012

Ich bin durch!!! Mit der Flucht!!!!

Ally Condie (Q)
Kinder, streicht den Kalender rot an! Es ist sonnig, ich fühle mich jugendhaft und beschwingt, ich habe endlich das Buch "Die Flucht" von Ally Condie beendet. Ist es nicht grauenhaft, wenn man ein Buch beendet und sich so darüber freut? Ganz ehrlich, ich frage mich ernsthaft wieso ich so standhaft durch gehalten habe? Vielleicht um es unbedingt zu rezensieren? Nun denn, hier ist sie also meine Rezension zur Flucht, mein Weg um mich rein zu waschen und vom Ballast zu befreien. Ein Autorenprofil sowie die Rezension zum Vorgänger (der wirklich zauberhaft war) gibts hier.








Die Flucht - Cassia & Ky 02
Ally Condie
(464 Seiten)
16,99  € / ebook: 14,99 €
ISBN: 978-3841421449





Inhalt:

Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe.
Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten.
Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg. Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky – sondern auch nach sich selbst.

Rezension

Wenn die Flucht zur nimmer endenden Qual wird

Was habe ich mich durch dieses Buch gekämpft. Gefühlte 10 Monate habe ich mich nun der Flucht gewidmet und fühlte mich am Ende wie vor dem Kopf geschlagen. So kam das Ende viel zu abrupt, ich war mental nicht vorbereitet, aber doch erleichtert als meine Qual ein Ende hatte. Aber fangen wir von vorne an.
engl. Buchcover

Die Flucht ist also nun der zweite Band der Cassia und Ky Trilogie. So konnte mich der erste Band "Die Auswahl" noch unglaublich begeistern, weil darin einfach alles stimmte: Handlung, neue Ideen, ein ganz besonderes Schriftbild, so wurde ich bitter, bitter, wirklich bitter enttäuscht von der Flucht. Es setzt eigentlich genau da ein wo der andere aufhört. Wo wir schon zum ersten Problem kommen. Ich weiß ja nicht wie es den anderen geht, bei mir war es jedoch schon ein Weilchen her, als ich den Vorgänger las und hätte doch die ein oder andere Wiederholung recht erfrischend gefunden. Aber meiner Meinung nach wurde ein zu ausgeprägtes Gedächtnis vorausgesetzt und es fiel mir zunächst sehr schwer in die Geschichte zu finden und mich wieder an alles zu erinnern. Das wurde dann zwar mit fortlaufender Handlung irgendwie besser, aber da gab’s genug andere Mängel die den Lesefluss trübten.

Denn von einem "Lesefluss" kann ich keiner Sekunde sprechen. Die Handlung zieht sich ewig. Sie laufen die ganze Zeit nur durch die Gegend und ja, flüchten eben vor der Gesellschaft. Es wird kaum neues von der Gesellschaft an sich genannt, wobei natürlich auch die Spannung stark auf der Strecke blieb. Was sag ich, das würde ja voraussetzen es gab sie: die Spannung. Das war jedoch nicht so.

Die Sicht ist abwechselnd aus Cassia und Ky beschrieben. Da haben wir das weitere Problem. Es ist immer ein schwieriger Akt als Autorin in der Ich-Perspektive zwei unterschiedliche Personen rüber zu bringen. Machen wir es kurz: die Autorin hat hier gnadenlos versagt. Würde nicht immer drüber stehen wer nun "spricht" würde einem das gar nicht auf fallen. Es war vielmehr so, dass ich sehr oft zurück blättern musste, um mich daran zu erinnern, aus welcher Sicht ich die Geschichte nun erlebe. Die Figuren scheinen keine Eigenheiten zu besitzen und wenn wurden sie nicht gut genug rüber gebracht.

Die Nebencharaktere finde ich dabei noch das interessanteste der Geschichte. Sie bringen zwar keinen wirklich frischen Wind in die Sache, aber nun gut. Auch hier hätte mir eine detaillierte Charakterstudie etwas besser gefallen, aber zumindest war sie in Ansätzen vorhanden.

Die mitunter eingestreute Posie konnte im ersten Band noch vollends überzeugen, so hat es einfach stimmig ins Bild gepasst, hier absolut nicht. Wirkte teilweise zu gewollt, zu konstruiert und einfach bar jeder Realität. Ich habe mich mehrmals (nach allen 10 Seiten) gefragt, ob ich das Buch weg legen sollte...ich weiß ganz ehrlich nicht, wieso ich durch gehalten habe. Bin ich masochistisch? Anscheinend, denn die Flucht war aus lauter Spesen nichts gewesen.

Ein ganz typisches Beispiel mal wieder dafür das man aus einem guten Band nicht unbedingt eine Trilogie machen muss, nur um mehr Geld zu verdienen. Oftmals ist es ja so, dass der Mittelteil wirklich nur Lückenfüller ist und daher meist schwächer als der erste oder dritte Teil. Was dieser zweite Teil war weiß ich nicht, er kann in meinen Augen nicht mal mehr als Lückenfüller fungieren. Schlecht war er, ja! Eine herbe Enttäuschung. Bin ich froh, dass ich es nun hinter mir habe. Hallejuliah! 
 Tja, ich weiß noch nicht, ob ich den letzten Teil lesen sollte..aber wie zu erwarten war, ist das Cover in rot gehalten (was anderes hätte mich auch entsetzt ^^).

 Soll im November (13.) diesen Jahres raus kommen, wann er dann hier erscheint, weiß ich noch nicht. Vermutlich nicht vor 2013. Weiß jemand was genaueres?

Freitag, 9. September 2011

Auftakt einer genialen Dystopie-Reihe!

Caragh O`Brien [Quelle]
Meine Bibliothek ist einfach der Knaller. Ständig hat sie brandneue Bücher im Angebot, die Bestsellerlisten erglommen haben. Ich muss mich echt mal dazu aufraffen einen Post über die Bibliothek meines Vertrauens zu bringen- was habe ich durch sie schon an Geld gespart. Also vor einem Monat ganz unverhofft "Die Stadt der verschwundenen Kinder" von Caragh O`Brien auf dem Tischchen für Neuerscheinungen lag, konnte ich nicht an mich halten und habe es mir gleich gegriffen- soviele Rezensionen zeugen doch davon, dass sich hinter dieser Dystopie ein Roman der Extraklasse verbirgt. So kam es, wie es kommen musste- ich war begeistert, aber lest selbst (davor jedoch das kurze Autoreninterview).

Caragh O’Brien ist eine amerikanische Schriftstellerin, die in Minnesota aufwuchs. Sie studierte Literatur und Kreatives Schreiben, anschließend begann sie in einer High School als Lehrerin zu unterrichten. Sie lebt mit ihrem Mann, mit dem sie drei Kinder hat, in Connecticut. Mit Die Stadt der verschwundenen Kinder schrieb Caragh O'Brien ihr erstes Jugendbuch. In Deutschland erschien das Buch am 28. Januar 2011. [Quelle]

Weitere Informationen findet ihr auf ihrer offiziellen Homepage: ENTER!







Die Stadt der verschwundenen Kinder
Caragh O`Brien
(464 Seiten)
16, 99 €
ISBN: 978-3453528000







Inhalt: 

Es ist eine unbarmherzige Welt, in der die sechzehnjährige Gaia aufwächst. Alles ist streng rationiert und jeder träumt von einem besseren Leben. Das ist jedoch nur wenigen Auserwählten vorbehalten, die in einer geheimnisvollen Stadt leben, der Enklave, hinter einer unüberwindlichen Mauer. Alle anderen müssen sich mit dem zufriedengeben, was die Enklave ihnen zuteilt. Der Preis dafür ist hoch: Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an der Mauer abgegeben werden. Wer sich weigert, wird mit dem Tod bestraft, besonders Hebammen wie Gaia und ihre Mutter. Doch dann werden eines Tages Gaias Eltern verhaftet. Für das junge Mädchen zerbricht eine Welt, und sie beginnt Fragen zu stellen: Was geschieht mit den verlorenen Kindern? Als Gaia auf der Suche nach Antworten heimlich die verbotene Stadt betritt, beginnt für sie ein Abenteuer voller Gefahren, und sie macht eine Entdeckung, die das Schicksal der Kinder und die Zukunft der Menschen für immer verändern wird …[Quelle: Amazon]

I wrote the first draft of Gaia’s story while on sabbatical in Tiburon, CA, and when I was stumped, I’d walk in the hills. I walked pretty much every day. (Caragh O`Brien)

Rezension 

engl. Buchcover
Grausame Zukunft, verbrecherisches System, ein tapferes Mädchen

Nachdem der Roman "Die Stadt der verschwundenen Kinder" so unglaublich viele positive Rezensionen erhielt, war auch ich neugierig auf dieses Buch und konnte mein Glück kaum fassen, als es in der Bibliothek meines Vertrauens stand. Es geht darin um ein junges Mädchen, was von ihrer Mutter als Hebamme ausgebildet wurde. Sie lebt in einer grausamen Welt, in der jeden Monat 3 Babys zu den Stadtmauern gebracht werden müssen, um für die Enklave abgeben zu werden. Als ihre Eltern von der Enklave wegen Verrat auf einmal abgeschleppt werden, bricht für Gaia eine Welt zusammen und sie macht sich auf in die Enklave, um sie wieder zu sehen. Dabei lüftet sie so manches Geheimnis, was besser verborgen geblieben wäre.
Ich war von diesem Roman wirklich angetan. Nach dem ersten Kapitel, bei der man Gaia bei ihrer ersten Entbindung begleitet und dann mit erleben muss, wie sie das Baby deren Mutter weg nehmen muss, erschüttert zutiefst und man befindet sich als Leser schon mitten drin im Geschehen. Selten das dies bei mir schon durch das erste Kapitel hervorgerufen werden konnte. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und besticht durch seine Einfachheit. Die komplette Story Line hat mir sehr zu gesagt, wo nur nach und nach Geheimnisse gelüftet werden und man mitunter durch die Begebenheiten ähnlich wie Gaia vor den Kopf gestoßen wird. Auch eine kleine Liebesgeschichte ist in diesem Buch zu finden, die ich richtig schön fand. Eben weil sie nicht verkitscht ist, im Gegenteil, sie bahnt sich sehr, sehr, sehr langsam an- ich fand sie absolut stimmig. Dies ist der erste Roman einer Reihe und es dauert noch eine Weile bis die Fortsetzung bei uns erscheint. Wirklich ärgerlich, so kommt das Ende doch sehr einen Cliffhanger gleich (wie ich so was hasse). Ich würde nun am liebsten sofort weiter lesen, so gefesselt bin ich von dieser Dystopie. Eigentlich hat dieser Science Fiction alles was das Leserherzbegehrt: ein grausames System, einen unverständlichen Code, viele Geheimnisse, Verrat, Action, Liebe und auch Hoffnung. Begeisterte 5 Sterne für die Stadt der verschwundenen Kinder. Ich kann es jedem uneingeschränkt empfehlen.
Leider ist der offizielle Erscheinungstermin der Fortsetzung zu dieser Reihe in Deutschland noch nicht bekannt gegeben. In Amerika erscheint es noch dieses Jahr (am 08.11). Also werde wir uns hier wohl noch bis 2012 gedulden müssen - eine Schande, ich würde sofort weiter lesen wollen. Ich finde das amerikanische Buchcover sieht richtig gut aus, mal sehen was sie sich für uns einfallen lassen:

[Edit]: Schön wenn man aufmerksame Leser hat :) Also es wurde gerade berichtet, dass die Fortsetzung am 20.02.2012 unter dem Titel "Das Land der verlorenen Träume" erscheinen wird. Danke Lisa! Und hier die Fortsetzungscover im Vergleich:


Wartet ihr bis der Roman in Deutschland raus kommt, oder greift ihr schon zur englischen Ausgabe???

Dienstag, 21. Juni 2011

Bezaubert vom Cover...

[Quelle]
Ally Condie [Quelle]
Nachdem so viele von dem Mädchen in der Glaskugel geschwärmt haben und sich die positiven Rezensionen im Netz gehäuft haben, musste ich auch zu "Die Auswahl" von Ally Condie greifen. Das Cover ist einfach so unglaublich schön, obwohl es an sich doch recht einfach gehalten ist. Ich wollte dem Mädchen seine Geheimnisse entlocken und war von jenem besagten Buch auch recht angetan. Aber bevor wir zu der Rezension kommen, folgt nun ein kleines Autorenprofil- ihr kennt das ja schon.  

Allyson Braithwaite Condie ist eine US-amerikanische Romanautorin. Sie ist die Autorin des New York Times Bestsellers Die Auswahl (engl. Originaltitel Matched). Condie besuchte die Brigham Young University und erwarb einen Abschluss als Englischlehrerin. Sie unterrichtete Englisch an einer High School in Utah und im Staat New York. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Söhnen in Salt Lake City, Utah. 

[Quelle]







Die Auswahl 
Ally Condie
(452 Seiten)
16,95 €
ISBN: 978-3841421197











 Inhalt:

In einer fiktiven Welt sorgt ein totalitäres System dafür, dass das Leben der Menschen in geregelten Bahnen verläuft. Mit 17 werden die Jugendlichen gepaart, das heißt: ihr zukünftiger Lebenspartner wird für sie ausgesucht. Und gleichzeitig wird auch darüber entschieden, ob sie Kinder kriegen dürfen oder nicht. Als Cassia mit Xander gepaart wird, sich aber in den Außenseiter Ky verliebt, vertraut sie sich ihrem Großvater an. Vor seinem Ableben bewegt er die Enkelin dazu, das System zu umgehen, um ein Leben mit ihrer wahren Liebe führen zu können. Trotz unübersehbarer Ähnlichkeit mit "Logun's Run" und "Fahrenheit 451" gelingt Condie mit seiner Ich-Erzählerin und moderner Sprache ein dystopischer Liebesroman, der sowohl dem Huxley- als auch dem Stephenie-Meyer-Fan gefällt. Das Potential von "Matched", wie der Roman im Original heißt, hat auch Disney erkannt und sich bereits die Filmrechte für Ally Condies Reihe gesichert. (Quelle: Amazon)

Rezension

 Geh nicht gelassen...

Nachdem die ganze Welt von "Die Auswahl" schwärmt, musste ich mich selbst von diesem Buch überzeugen. Es ist ein Science Fiction Buch welches in einer komplett gegensätzlichen Welt zu der unseren spielt. Die Leute haben eigentlich nichts zu sagen (nagut, ein paar Paralellen zu der unseren gibt es doch). Es gibt strikte Regeln, die sie befolgen müssen. Das Essen wird immer zur gleichen Zeit serviert, ihnen wird sogar vorgeschrieben mit wem sie sich paaren müssen und wann sie zu sterben haben. Die Welt fand ich sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir lebhaft vorstellen. Sowas könnte es durchaus in ferner Zukunft geben. Dies ist ein Jugendbuch was man aufgrund der leichten Sprache recht schnell merkt und an der überdimensional großen Schrift und den fehlenden zwei Zeilen auf jeder Seite (warum fehlen die? Um den hohen Preis zu recht fertigen?). Dadurch hat man es auch sehr schnell durch gelesen. Die Personen Cassia, Ky und Xander fand ich alle durchweg interessant und ich habe Cassias innere Konflikte nachvollziehen können. Nach und nach muss sie feststellen, dass die Welt in der sie lebt ihr kaum Freiheiten zu gesteht. Erst nachdem sie von ihrem Großvater verbotenerweise ein Gedicht erhält und auf dem Paarungschip das Bild eines anderen Jungens erscheint, welches aber nicht ihr idealer Partner ist, fängt sie an zu denken und empfindet den Wunsch aus dem doch schon totalitären Regime aus zu brechen. Die gesamte Geschichte wird in relativ leisen und seichten Tönen geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Es gab einiges zum Nachdenken. Weswegen ich einen Stern abgezogen habe, sind die zu Beginn doch recht häufig auftretenden Längen in dem Roman. Vieles hätte man eventuell kürzer fassen können, ohne dabei das Gesamtkonzept zu gefährden. 4 Sterne daher für die Auswahl und ich bin sehr auf den Nachfolgeband gespannt!

 Mit "Die Auswahl" handelt es sich um den ersten Roman einer Trilogie (kann das sein, dass das momentan echt Mode geworden ist, Trilogien zu schreiben?). Der zweite Teil soll dann im Herbst (November) 2011 erscheinen und Crossed heißen. Ich finde auch das Cover vom zweiten Band wieder sehr gelungen:

[Quelle]

 Ich ahne schon was im zweiten Band so passieren wird. Das Mädchen aus der Glaskugel befreit sich- befreit sich aus dem totalitären Regime. Ach, was bin ich gespannt!