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Mittwoch, 30. Januar 2013

[bloggdeinbuch] Geschichten zum Vorlesen

www.bloggdeinbuch.de
Helena ist nun fast acht Monate alt und als Bücherjunkie mache ich mir ja schon jetzt Gedanken darüber, wie und wann ich ihr die Bücher nahe bringen will (verrückt- ich weiß^^). Als ich dann bei bloggdeinbuch gesehen habe, dass man dort ein Gutenachtgeschichten Buch rezensieren kann, habe ich mich doch prompt mal dafür angemeldet und es auch erhalten. Von den Geschichten bin ich wirklich begeistert und auch Helena fand ihre Freude daran, wie ihr weiter unten sehen könnt.....






Geschichten zum Vorlesen
Gutenachtgeschichten
(140 Seiten)
19,95 €
ISBN: 9783844239065







Samstag, 13. Oktober 2012

[bloggdeinbuch] Ein provakanter Titel, ein Buch mit Gefühl!

www.bloggdeinbuch.de
Da war er endlich: der Jugendroman der mich wirklich berühren konnte. Ein glaubhaftes Setting, der mich selbst zum Nachdenken anregte und mich eine Rezension schreiben ließ, die ganz allein meiner Mutti gewidmet ist. Der Person im Leben die mir unglaublich viel bedeutet und bei der ich hoffe noch viele, viele, viele Jahre mit ihr verbringen zu dürfen.







Wie viel Leben passt in eine Tüte?
Donna Freitas
(400 Seiten)
18,95 €
ISBN: 978-3522303125






Inhalt:

Ein iPod mit Liedern, ein Foto mit Pfingstrosen, ein Kristallherz, Buntstifte, ein Papierstern, ein Papierdrachen. Das alles befindet sich in der schlichten braunen Papiertüte mit der Aufschrift „Roses Survival Kit“, die Rose am Tag der Beerdigung ihrer Mutter findet. Es ist ein letztes Geschenk an Rose – und der Beginn einer Reise. Zögernd lässt Rose sich darauf ein. Jeder Gegenstand scheint sie dabei auf seltsame Art zu Will zu führen. Schon bald merkt sie, dass sie mehr für den zurückhaltenden Jungen empfindet. Doch dann geschieht etwas, dass Roses und Wills aufkeimendes Glück tief erschüttert. Ob ihre Mutter ihr auch für diese Situation etwas hinterlassen hat?

Montag, 27. August 2012

[bloggdeinbuch] Eine Handlung zum Frösteln..

www.bloggdeinbuch.de
Da mir mal wieder nach einem gut durchdachten Krimi zumute war, habe ich mich sehr gefreut, als ich über bloggdeinbuch vom Merlin Verlag "Starlight Blues" zum Rezensieren erhalten habe. Es gab dazu bisher schon einige positive Rezensionen und auch mir hat der Krimi ganz gut gefallen. Hier und da gab es vielleicht klitzekleine Kritikpunkte, die jedoch sehr persönlicher Natur sind und den ein oder anderen sicherlich nicht stören werden.







Starlight Blues
Antje Babendererde
(337 Seiten)
9,95 €
ISBN: 978-3875363005






Freitag, 6. April 2012

[bloggdeinbuch] Wie das Universum funktioniert

www.bloggdeinbuch.de
Als ich bei bloggdeinbuch zum ersten Mal von dem Buch "Die Mechanik des Himmels" von Tom Bullough las, war für mich als Naturwissenschaftlerin klar: das muss ich lesen. Ich liebe Dokus über das Universum, oder Bücher über Naturwissenschaften. Dieses Buch schien also ganz klar mein Fall zu sein und somit war ich überaus erfreut, als ich die Nachricht bekam: ich darf es lesen. Leider war ich nun im Nachhinein nicht ganz so begeistert, so hatte ich doch irgendwie etwas anderes erwartet, aber lest selbst.

Tom Bullough (Q)
Tom Bullough, geboren 1975 in Wales, studierte am Royal Holloway College der University of London, hat in einem Sägewerk, als Creative-Writing-Tutor, als Musik-Promoter in Simbabwe und als T-Shirt-Händler gearbeitet und ist Journalist und Schriftsteller.
Er hat bislang die Romane „A“ (2002) und „The Claude Glass“ (2007) veröffentlicht. „Die Mechanik des Himmels“ wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Wer noch mehr über den Autor erfahren möchte, sollte unbedingt auf seine offizielle Homepage vorbei schauen! Das Home-Bild ist irgendwie genial, was man da zu sehen bekommt. ENTER!







Die Mechanik des Himmels 
Tom Bullough
(227 Seiten)
18,95 €
ISBN: 9783406629983 






Inhalt:

Im Winter 1867 erkrankt der kleine Kostja Ziolkowski an Scharlach, muss isoliert werden, überlebt im Krankenhaus, ist aber fortan fast taub. Der Sohn einer verarmten Adelsfamilie aus Rjasan entwickelt ein großes Interesse an Geschwindigkeit und Technik, an den Sternen und dem Weltraum, bastelt sich selbst ein Hörgerät und erweist sich als überaus begabt. Seine Familie schickt ihn zum Studium nach Moskau, die Entbehrungen sind groß. Doch nichts scheint Konstantin, der sich als visionäres Genie entpuppt, aufhalten zu können.
Auf einer realen Figur basierend, Konstantin Ziolkowski, dem Vater der russischen Raumfahrt, erzählt Tom Bullough die bewegende Geschichte eines Jungen und jungen Mannes, der seiner Liebe und Neigung folgt, allen Widrigkeiten trotzt und mit seinen Einsichten in visionärer Weise seiner Zeit voraus ist. Ein poetischer, atmosphärisch dicht geschriebener Roman über große Träume und große Ideen.

Rezension

 Lebensweg des "Erfinder" der Raumfahrt

Ich gebe zu, von "Die Mechanik des Himmels" hatte ich mir doch etwas mehr erhofft. Wir begleiten in dem Buch Kostja Ziolkowski durch mehrere Etappen seines Lebens. Es ist der Sohn einer verarmten Adelsfamilie, erkrankt an Scharlach und ist nach überstandener Krankheit schwer hörig. Aber schon in jungen Jahren erfindet er Dinge, wie das Höhrrohr. Er begeistert sich für Mathematik und besonders die Sterne und das Weltraum haben es ihm angetan.

Tom Bullough hat es geschafft einen unheimlich dichten, atmosphärischen Roman zu schreiben, der mitunter mit richtig schönen Satzkonstruktionen aufweisen kann. Dennoch hat er nicht immer den Spagat zwischen eindrucksvollen Schreiben und einer packenden Geschichte geschafft. Viel zu oft, fühlte ich mich gelangweilt vom Geschehen und somit natürlich vom Buch.
engl. Buchcover

Die Kapitel umfassen immer einen Monat in einem Jahr und in den 4 größeren Abschnitten vergehen immer mehrere Jahre ins Land. Die Figuren an sich wirkten mir mitunter eindeutig zu flach. Ich weiß bis jetzt noch nicht so recht wie Kostja aussieht. Nur sein Erfindungsdrang und seine Überlegungen zur Raumfahrt sind mir im Gedächtnis geblieben. Seine Eltern, seine Ehefrau die im Roman vorkommen sind eher nettes Beiwerk.

Alles in allem kam mir zudem die "Mechanik des Himmels" viel zu kurz. Ich hätte mir viel mehr solcher Überlegungen, wie sie erst im letzten Drittel des Buches geschrieben wurden gewünscht. So bekommt man zunächst als Leser eher ein Gefühl für das frühe, ärmliche Russland. Was zwar auch dem einen oder anderen sehr interessant erscheinen mag, nur derjenige der sich das Buch zulegt, um wirklich mehr über die Mechanik oder des Erfinders zu lesen, der wird hier etwas enttäuscht.

Ich gebe zu, ich war bei gefühlten 2 Sternen. Aber gerade die letzten 10 Seiten fand ich wieder so packend und irgendwie stimmig, dass ich mit dem gesamten Buch wieder versöhnt wurde und doch noch solide 3 Sterne geben kann. Ich hätte mir gern eine Fortsetzung dieser 10 Seiten gewünscht.

An dieser Stelle muss ich nochmal erwähnen, wie gut mir das deutsche Cover gefällt! Eindeutig ist dort drauf Konstantin zu sehen und ich finde die Umsetzung mit dem Höhrrohr einfach genial. Wirkt besser als das engl. Buchcover. 
Andere Bücher von Tom Bullough:

Mittwoch, 21. Dezember 2011

[bloggdeinbuch] Es schimmern die Sterne....

www.bloggdeinbuch.de
Kim Winter (Q)
Und wieder einmal konnte man ein Buch auf bloggdeinbuch erhalten, was schon sehr, sehr, sehr lange auf meinem Wunschzettel stand. Sternenschimmer von Kim Winter aus dem  Thienemann Verlag stand zur Auswahl und ich konnte mich wirklich glücklich schätzen, es rezensieren zu dürfen, da nicht viele Exemplare davon bereit standen. Umso größer waren schließlich meine Luftsprünge als die Zusagen kam.
Leider sagte mir persönlich das Buch nicht ganz so zu, wie so vielen anderen Rezensenten aber lest selbst (natürlich nach dem Autorenprofil).

Kim Winter, geboren 1973 in Wiesbaden, lebt mit ihrer Familie im Taunus. Nach einer Ausbildung zur Sozialarbeiterin, arbeitete sie im Pflegekinderdienst und in einem Waldkindergarten. Dann widmete sie sich voll und ganz ihrer Leidenschaft, die sie selbst als „Schreibsucht“ bezeichnet. Dem Wald ist Kim Winter übrigens noch immer sehr verbunden, weil sie dort neben einem Café in Wiesbaden am liebsten schreibt, und das immer mit Musik im Ohr. Außerdem spielt sie Theater, engagiert sich umweltpolitisch und kann es nicht lassen, Dinge zu hinterfragen. „Bei Ungerechtigkeiten weggucken, geht gar nicht.“ (Q)






Sternenschimmer
Kim Winter
(576 Seiten)
16,95 €
ISBN: 978-3-522-50278-8






Inhalt:

  Ob die Sterne wussten, dass diese Nacht Mias Leben verändern würde? Sie erleuchteten den ganzen Himmel, als Iason auf der Erde landete. Jetzt steht er vor ihr. Eine dunkle Stille geht von ihm aus, doch seine graublauen Augen scheinen ins Innerste von Mia zu blicken. Augen mit der Anziehungskraft eines schwarzen Lochs. Augen, in die sie hineinfällt. Sie lassen Mia vergessen, dass es eigentlich nicht sein kann: eine überirdische Liebe, die Welten überbrücken muss. Und jeder Tag, der vergeht, bringt den endgültigen Abschied näher. Denn Iason ist nur Gast auf der Erde. Auf seinem Heimatplaneten Loduun herrscht Krieg und Iason ist vorbestimmt, sein Volk zu beschützen.

Rezension
Eine überirdische Teenie- Liebe

Sternenschimmer ist mal wieder ein Science Fiction Buch der etwas anderen Art. Es geht darin um die 17 jährige, menschliche Mia die sich in den Loduuner Iason verliebt. Auf Iasons Heimatplanet herrscht Krieg und er wurde gemeinsam mit mehreren Kindern auf die Erde geschickt. Mia betreut einige dieser Kinder und verfällt nach und nach dem attraktiven Fremden. Doch die Liebe hat keine Chance, so rückt der Abschied unaufhaltsam näher, da Iason als Wächter geboren wurde- dazu auserkoren sein Volk zu beschützen.

Das Buch hat eine Leseempfehlung von 13 Jahren und hier merkt man das anhand der Sprache besonders. Einige Redewendungen waren wirklich mehr als jugendlich angehaucht, genauso die Probleme von Mia als auch die Entwicklung der Liebe von Mia zu Iason. Ich wurde gerade zu Beginn des Buches nicht recht warm mit dem Erzählstil der Autorin. Von jeher mag ich keine Ich-Perspektive- habe mich aber im Verlauf des Romans daran gewöhnt, weswegen es später nicht mehr ins Gewicht fiel. Aber Wörter wie "biddelte", "zerquält" und viele mehr fand ich komisch und sie kamen mir teilweise wie völlig neu kreierte Wörter vor und störten damit meinen Lesefluss ungemein.

Ein wichtiger Aspekt im Roman war die Liebesgeschichte. Gott, was hat sie mich gestört. Es wird gefühlte 1 Mio Mal darauf hingewiesen, dass Iason wirklich atemberaubend ist und die "Atome in Mia" zum Köcheln bringt. Seine Stimme ist auch überirdisch und überhaupt ist er perfekt. Hab ich schon erwähnt, dass seine Blicke Mia zum Schmelzen bringen? Es wird eine Teenie-Liebe beschrieben, die jeder mit 13 hatte- die schön ist, keine Frage, aber die erfahrene Leser einfach nur abgrundtief nervt, weil so was über sinnlose Schwärmereien nicht hinaus gehen und meiner Meinung nach mit tiefer, wahrer Liebe nichts zu tun hat. Die Liebe kam mir dadurch nicht gleichberechtigt vor, da man kaum erfährt wie hübsch Iason Mia findet.
Ein weiterer Tick der Hauptheldin, der mich massiv gestört hatte war ihr Hang zum Niesen wenn sie sich wohl fühlte. Was bitte soll das? Soll das liebenswürdig wirken? Mir kam Mia dadurch einfach wie eine kleine dumme Göre vor, die noch an blaue Einhörner glaubt. Die ganze Liebesgeschichte war maßlos übertrieben und hatte nichts Reales mehr an sich. Die Umsetzung dieser fiktionalen Liebesgeschichte hat bei mir lediglich 1 Stern erreicht.

Das Drumherum und die Idee hinter dem Buch fand ich wiederrum ausgezeichnet. Ein fremder Planet, fremde Bewohner, die ähnlich aber doch nicht gleich sind, eine Erde in der Zukunft die sich von der unsrigen doch sehr unterscheidet- alles Aspekte von denen ich sehr gerne gelesen habe. Davon hätte ich noch mehr lesen können. Auch die Konflikte zwischen Loduunern und den Menschen fand ich sehr gut beschrieben. Auch die Episoden, in denen es um die jungen Loduuner-Kinder ging, fand ich interessant. Wieso hat die Autorin ihr Augenmerk nicht darauf gelegt? Dieser Teil der Geschichte erhält von mir 5 Sterne und gerade diese Episoden ließen mich immer weiter lesen.

Summa sumarum komme ich auf 3 Punkte für Sternenschimmer und auch hier gilt wieder, wer sehr gerne Liebesgeschichten liest, die auch gerne verkitscht sein dürfen, sollte bei Sternenschimmer zugreifen und lesen. Derjenige wird nicht enttäuscht. Wer jedoch mehr Science Fiction als Zahnspangen-tragende Teenie-romanzen lesen will, sollte einen großen Bogen um Sternenschimmer schlagen. Schade, etwas weniger wäre durchaus mehr gewesen.
Ich werde auch den zweiten Teil lesen, in der Hoffnung das Mia und Iason etwas reifer und gesetzter werden und nicht mehr aus beiden Ohren schmalzen.
 Wer Interesse hat diese Liebesgeschichte rund um Mia und Iason weiter zu verfolgen, sollte im Mai 2012 aufpassen, denn da erscheint der zweite Teil, Sternensturm:

 Also die Cover dieser Bücher sind einfach SAGENHAFT!!!