Posts mit dem Label 1 Stern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 1 Stern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 14. September 2013

[bloggdeinbuch] Die Kowalski-Familie hat mich erdrückt...

www.bloggdeinbuch.de
Als auf bloggdeinbuch mal wieder ein Frauenromanchen angeboten wurde und ich schon lange keinen mehr gelesen habe, musste ich natürlich gleich mein Glück versuchen. Ich mag solche Chick-Lit-Literatur ab und an ans gerne. Gerade zu Beginn des Buches war ich dann auch vollkommen gebannt, um nur kurze Zeit später einfach nur noch genervt zu sein :( Schade, wenn sich ein Leseerlebnis so um 180°C ins negative wenden kann...ich hatte mich doch so auf unterhaltsame Stunden gefreut....





Ein bisschen Kowalski gibt es nicht
(305 Seiten)
8,99 €
ISBN: 3862787265






Freitag, 1. Juni 2012

So ein schei*****

Lange ist es her, das ich von einem Buch, nachdem ich es durch gelesen habe, so gefrustet bin. Das Thema "Trilogie" und ob diese immer so sinnvoll sind hatten wir ja schon in diversen Blogs besprochen, aber was in "Smalltown Girls" verzapft wurde, schlägt dem Fass den Boden aus (meiner Meinung nach). Hier hat der Trilogie-Auftakt nicht mal eine Handlung (was sonst normalerweise üblich ist) und man hat das Gefühl das hier ein ursprünglich komplettes Buch nach einem langen Prolog einfach abgebrochen wurde. Andererseits gibt es zu diesem Buch auch wieder sehr viele positive Rezensionen, so dass ich mich fragen muss, ist das anderen denn gar nicht aufgefallen? Bin ich zu kritisch? Aber hier nun meine Impressionen zum 250 Seiten langen Prolog rund um die Smalltown Girls.



 


Smalltown Girls
(256 Seiten)
14,95 €
ISBN: 978-3-407-81106-6







Inhalt:

Charlie, Lu und Sunshine leben in einer öden Kleinstadt und gehen Freitagabend in die Bierbörse. Das war`s dann auch schon fast mit den Gemeinsamkeiten. Wäre da nicht die mysteriöse Vision, die die Mädchen währeind eines Gewitters überfällt. Diese Vision besagt in aller Klarheit, dass sie alle sterben werden.

Rezension

Kein Roman, vielmehr ein langer Prolog

Smalltown Girls ist eines jener Bücher, von denen ich mich als Leser richtig verar** fühle. Laut Klappentext sollte uns eine Geschichte rund um Freundinnen aus einer Kleinstadt präsentiert werden, die durch eine mysteriöse Prophezeiung den eigenen Tod vorher gesagt bekommen.

Klingt spannend- denkt man sich und fängt an zu lesen. Schnell wird klar: man befindet sich wirklich in einer Kleinstadt aber die erwähnten 3 Freundinnen sind viel mehr zwei und dann etwas später ein drittes Mädel, was eher fremd ist und dem Leser auch fremd bleibt. Die Charakterentwicklung ist dermaßen fad und befasst sich eigentlich nur mit der Hauptfigur Charlie. So wie ich das verstanden habe, soll Smalltown Girls eine Trilogie werden und jeder der drei Bände befasst sich nun mit der Sicht eines dieser drei Mädchen. Der erste Teil dreht sich also primär um Charlie. Ihr Handeln wirkt mir zuweilen arg konstruiert, ebenso wie ihre Wortwahl. Ich hasse es wenn Autorinnen bemüht jugendlich schreiben wollen. Es gibt keine Steigerungsform von "okay"! Selbst Jugendliche wissen das. (hoff ich).

Wenn man nun denkt es würde sich alles um diese drei Freundinnen und um diese mysteriöse Prophezeiung handeln, der irrt sich ungemein. Die drei "Freundinnen" gehen recht merkwürdig und fies miteinander um. Da ist jeder jeden böse und unsagbar nach tragend, um im nächsten Moment wieder das Unschuldslamm vom Lande zu spielen. Die Prophezeiung, die recht stimmig eingeführt wurde, verblasst auch sehr schnell unter der banalen Handlung der ersten großen Liebe von Charlie zu Linus. Sie wird nur sporadisch erwähnt, alle drehen sich im gesamten Buch nur im Kreis und die Handlung (kann man das in diesem Fall so nennen?) tritt auf der Stelle.

Nachdem ich das Buch doch recht zügig durch gelesen habe (wirklich keine große Prosa, der Text ist sehr einfach gehalten, um eventuell den jüngeren Leser zu gefallen) bleibt ein fader, ja bitterer Nachgeschmack zurück. Ich fühle mich regelrecht verar** wie oben bereits erwähnt. Selbst wenn ich weiß, dass ich nur den Auftakt einer Trilogie lese, erwarte ich für den ersten Teil eine gute Einführung aller (!!!!) Charaktere, ein stimmiges Umgebungsszenario und zum Teil eine HANDLUNG. Diese muss nicht bis ins Kleinste erklärt oder zum Ende gebracht werden, aber wenn so viele Fragen aufgeworfen werden, sollte zumindest eine Frage beantwortet werden, aus der sich eventuelle eine andere für den zweiten Teil ergibt. Nicht so in Smalltown Girls. Der Leser wird angefüttert und dann 250 Seiten gelangweilt. Ich vergaß den letzten Satz: Hier endet der erste Teil! Wie nun…fragt man sich? Ich finde es einfach unverschämt so eine halb ausgegorene Geschichte, die einem langen Prolog eher ähnelt als denn einem richtigen Buch für sage und schreibe 14,95€ auf dem Markt zu hauen! Ihr wisst schon dass es größtenteils Jugendliche lesen, die sehr genau überlegen müssen, wofür sie ihr erspartes hinblättern? Ich denke mir alle drei Teile von Smalltown Girls könnte 1(!) gutes Buch ergeben- aber nicht dieser Auftakt, der geradezu danach schreit: lasst uns Geld verdienen!!!!!

So was ärgert mich und ich kann daher diesen Prolog nicht weiter empfehlen.
Im November diesen Jahres erscheint dann quasi "Der Tragödie zweiter Part" und es geht auf munteren 272 Seiten rund um die Mädchen und eventuell der Auflösung der Prophezeiung weiter. Ich werde definitiv nicht weiter lesen- ganz ehrlich, das ist mir für den Preis zu teuer. Ein Buchcover des zweiten Teils gibt es auch schon:
Lest ihr weiter? Habt ihr den ersten Teil überhaupt gelesen? War ich mal wieder zu kritisch?

Montag, 26. März 2012

Ich bin durch!!! Mit der Flucht!!!!

Ally Condie (Q)
Kinder, streicht den Kalender rot an! Es ist sonnig, ich fühle mich jugendhaft und beschwingt, ich habe endlich das Buch "Die Flucht" von Ally Condie beendet. Ist es nicht grauenhaft, wenn man ein Buch beendet und sich so darüber freut? Ganz ehrlich, ich frage mich ernsthaft wieso ich so standhaft durch gehalten habe? Vielleicht um es unbedingt zu rezensieren? Nun denn, hier ist sie also meine Rezension zur Flucht, mein Weg um mich rein zu waschen und vom Ballast zu befreien. Ein Autorenprofil sowie die Rezension zum Vorgänger (der wirklich zauberhaft war) gibts hier.








Die Flucht - Cassia & Ky 02
Ally Condie
(464 Seiten)
16,99  € / ebook: 14,99 €
ISBN: 978-3841421449





Inhalt:

Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe.
Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten.
Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg. Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky – sondern auch nach sich selbst.

Rezension

Wenn die Flucht zur nimmer endenden Qual wird

Was habe ich mich durch dieses Buch gekämpft. Gefühlte 10 Monate habe ich mich nun der Flucht gewidmet und fühlte mich am Ende wie vor dem Kopf geschlagen. So kam das Ende viel zu abrupt, ich war mental nicht vorbereitet, aber doch erleichtert als meine Qual ein Ende hatte. Aber fangen wir von vorne an.
engl. Buchcover

Die Flucht ist also nun der zweite Band der Cassia und Ky Trilogie. So konnte mich der erste Band "Die Auswahl" noch unglaublich begeistern, weil darin einfach alles stimmte: Handlung, neue Ideen, ein ganz besonderes Schriftbild, so wurde ich bitter, bitter, wirklich bitter enttäuscht von der Flucht. Es setzt eigentlich genau da ein wo der andere aufhört. Wo wir schon zum ersten Problem kommen. Ich weiß ja nicht wie es den anderen geht, bei mir war es jedoch schon ein Weilchen her, als ich den Vorgänger las und hätte doch die ein oder andere Wiederholung recht erfrischend gefunden. Aber meiner Meinung nach wurde ein zu ausgeprägtes Gedächtnis vorausgesetzt und es fiel mir zunächst sehr schwer in die Geschichte zu finden und mich wieder an alles zu erinnern. Das wurde dann zwar mit fortlaufender Handlung irgendwie besser, aber da gab’s genug andere Mängel die den Lesefluss trübten.

Denn von einem "Lesefluss" kann ich keiner Sekunde sprechen. Die Handlung zieht sich ewig. Sie laufen die ganze Zeit nur durch die Gegend und ja, flüchten eben vor der Gesellschaft. Es wird kaum neues von der Gesellschaft an sich genannt, wobei natürlich auch die Spannung stark auf der Strecke blieb. Was sag ich, das würde ja voraussetzen es gab sie: die Spannung. Das war jedoch nicht so.

Die Sicht ist abwechselnd aus Cassia und Ky beschrieben. Da haben wir das weitere Problem. Es ist immer ein schwieriger Akt als Autorin in der Ich-Perspektive zwei unterschiedliche Personen rüber zu bringen. Machen wir es kurz: die Autorin hat hier gnadenlos versagt. Würde nicht immer drüber stehen wer nun "spricht" würde einem das gar nicht auf fallen. Es war vielmehr so, dass ich sehr oft zurück blättern musste, um mich daran zu erinnern, aus welcher Sicht ich die Geschichte nun erlebe. Die Figuren scheinen keine Eigenheiten zu besitzen und wenn wurden sie nicht gut genug rüber gebracht.

Die Nebencharaktere finde ich dabei noch das interessanteste der Geschichte. Sie bringen zwar keinen wirklich frischen Wind in die Sache, aber nun gut. Auch hier hätte mir eine detaillierte Charakterstudie etwas besser gefallen, aber zumindest war sie in Ansätzen vorhanden.

Die mitunter eingestreute Posie konnte im ersten Band noch vollends überzeugen, so hat es einfach stimmig ins Bild gepasst, hier absolut nicht. Wirkte teilweise zu gewollt, zu konstruiert und einfach bar jeder Realität. Ich habe mich mehrmals (nach allen 10 Seiten) gefragt, ob ich das Buch weg legen sollte...ich weiß ganz ehrlich nicht, wieso ich durch gehalten habe. Bin ich masochistisch? Anscheinend, denn die Flucht war aus lauter Spesen nichts gewesen.

Ein ganz typisches Beispiel mal wieder dafür das man aus einem guten Band nicht unbedingt eine Trilogie machen muss, nur um mehr Geld zu verdienen. Oftmals ist es ja so, dass der Mittelteil wirklich nur Lückenfüller ist und daher meist schwächer als der erste oder dritte Teil. Was dieser zweite Teil war weiß ich nicht, er kann in meinen Augen nicht mal mehr als Lückenfüller fungieren. Schlecht war er, ja! Eine herbe Enttäuschung. Bin ich froh, dass ich es nun hinter mir habe. Hallejuliah! 
 Tja, ich weiß noch nicht, ob ich den letzten Teil lesen sollte..aber wie zu erwarten war, ist das Cover in rot gehalten (was anderes hätte mich auch entsetzt ^^).

 Soll im November (13.) diesen Jahres raus kommen, wann er dann hier erscheint, weiß ich noch nicht. Vermutlich nicht vor 2013. Weiß jemand was genaueres?