Findet ihr nicht auch, dass es mal wieder Zeit wird für einen A life beside books- Beitrag? Nun dann seid ihr heute genau richtig bei mir :) Heute möchte ich mich dem Kochen widmen, oder anders ausgedrückt dem zusammen basteln! Richtig, ich rede von Sushi selber machen!! Ich bin absolut begeisterte Sushi-vernichterin- ich glaube ich war in meinem vorherigen Leben eine Japanerin. Ich könnte das nämlich täglich essen! Und da es leider so teuer ist, kann man es sich wie in meinem Fall nur recht selten leisten, dass heißt zu spitzen Zeiten gehe ich 3 mal im Monat in die Sushibar meines Vertrauens. Und lasse zusammen mit meinem Freund (den ich ebenfalls bekehrt habe- ich glaube viel eher, ich habe ein Monster erschaffen!) an die 45 Euronen da (pro essen gehen) :(
Also dachte ich mir: warum denn nicht mal selber machen?! Und um es vorweg zu nehmen- es hat STUNDEN gedauert (die aber sehr amüsant waren und meine Vorfreude ins unermessliche steigern konnten) und zusammen mit meinem Freund habe ich summa sumarum 35 Euronen gelassen (immerhin ein Plus von 10 Euro!).
Und wie das nun so aussah, möchte ich euch in sogenannten "Stillleben"-Bildern zeigen! :) Um dieBilder größer zu machen, einfach drauf klicken!
 |
| wichtigste Grundzutat! |
Nun alles fing an mit Reis kochen! Die Uhr stand bei 18.00 Uhr und ich verspürte ein leises Hungergefühl in der Magendgegend. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch erwähnen, dass meine letzte Mahlzeit zu diesem Zeitpunkt 6h her war...!
 |
| kleinere Zutaten wurden geschnippelt.. |
Während der Reis abkühlen musste, um seine klebrige Konsistenz zu erhalten (und ich sag euch, der hat so richtig geklebt!!! Hatte am Ende des Abends sogar klebrige Haare ^^), haben eine Freundin und ich die wichtigen Zutaten zusammen gestellt, mit denen die Sushirollen bestückt werden sollten und den Fisch gesäbelt:
 |
| man beachte den Pitu, der gebraucht wurde um erheiternde "Limonade" zu mixen! |
Kleine Anmerkung: die Uhr zählte schon 19.00 Uhr und wir waren noch am schnippeln. Mein leichtes Hungergefühl wuchs langsam zu einem Grummeln alle 10 Minuten. Wie gut das wir uns zur Belustigung nebenbei immer Caipis gemixt haben, um bei guter Laune zu bleiben!
 |
| die ersten Versuche.. |
Und hier seht ihr nun die ersten Versuche, eine Sushirolle zu kreieren. Reis stand griffbereit, sowie die Algenblätter und Gurkensticks (ich liebe Hoso Maki- einfach die mit der Gurke ^^). Ich muss dabei jedoch anmerken, das ich nicht den rollenden Part übernahm, sondern viel mehr den staunenden. Die Sushichefköchin war meine Freundin, ich nur ihr niederer Lakai. Und wie in jedem A life beside books-Post bin ich auf den Bildern anhand meines Fusses zu erkennen (ich weiß auch nicht wieso der sich da immer drauf schleicht?!).
 |
| der erste Gang |
Nach zähem Kampf mit dem klebrigen Reis in meiner kleinen Küche, war es dann endlich gegen 21.00 Uhr soweit: wir konnten uns alle (4 Personen) zu unserem ersten Gang zusammen setzen. Ich muss wohl anmerken, das ich zwischen zeitlich mal eine kleine Rolle naschen musste, sonst hätte ich das bei meinem bis dahin ausgewachsenen Hunger niemals überstanden! Und nun, der erste Gang sieht doch schon gar nicht mal so schlecht aus. Aber beflügelt vom Gelingen, haben wir uns spätestens beim zweiten Gang übertroffen, oder sollte ich eher sagen meine Freundin hat sich übertroffen, ich konnte weiterhin nur staunend zu sehen:
 |
| leckerrrrr |
Wir waren nämlich der Meinung, für einen besseren Geschmack muss einfach vieeeeeel, vieeeel mehr in die Rolle rein. Oben seht ihr daher eine Rolle mit Frischkäse, Schnittlauch, Kaviar (man gönnt sich ja sonst nichts) und Sesam!
 |
| immer noch leckerrrrrrr |
Das soetwas total lange dauert, sah man beim Blick auf die Uhr, wir hatten es bei dieser Rolle schon 23.30 Uhr. Um aber wenigstens den ganzen Fisch alle zu kriegen, haben wir bei dieser letzten Rolle rein gepackt was ging: Schnittlauch, Sesam, Frischkäse, Thunfisch und Lachs!! Ich kann euch sagen: die war LECKER und echt viel im Mund!
 |
| der zweite Gang! |
Und das war er nun: der zweite Gang um 23.45 Uhr! Ich finde diese Rollen können sich doch wirklich sehen lassen, oder? Sie bestechen durch Fisch- und Farbenvielfalt (und bitte beachtet an dieser Stelle meine bunten Teller!). Ich muss wohl nicht sagen, das wir diese Fuhre nicht mehr klein gekriegt haben?
Fazit des Abends für mich persönlich war: selbstgemachtes Sushi dauert extrem lange, schmeckt aber irre gut. Die Küche, Kleidung und die Haare sind danach dringend zu waschen!!! Und der Bauch in eine ruhige Lage zu bringen (verdauen ob so vieler Köstlichkeiten ist von Nöten!). An dieser Stelle bedanke ich mich noch mal bei meiner Freundin, die unermüdlich eine Rolle nach der anderen gerollt hat! Warum ich nicht mit gemacht hatte? Nun wir hatten nur Equipment für einen- ich war die dritte helfende Hand wo es nur ging :) War aber definitiv ein toller Abend und für mich eine echte Bereicherung, weil ich zum ersten mal selbst gemachtes Sushi essen durfte. Und jetzt wo ich hier den Beitrag schreibe: ich hab hunger auf Sushi!!!!
Mögt ihr Sushi, oder verabscheut ihr es?